Mit der X-Serie bietet IBM / Lenovo eine Alternative zu Netbooks. Durch den Verzicht auf ein optisches Laufwerk und das kleinere 12“ Display erreicht die X-Serie sehr gute Werte was das Gewicht und die Akkulaufzeit angeht. Die kompakten Abmessungen wurden allerdings sehr effizient genutzt um sowohl 2,5“ S-ATA Festplatten als auch Dual-Core Prozessoren zu ermöglichen.
Prozessor
Ausgeliefert wird die X60 Serie mit Intel CoreSolo, CoreDuo oder Core2Duo Prozessoren mit Taktfrequenzen von 1×1,66GHz bis zu 2×2,0GHz. Im Gegensatz zur T-Serie ist es allerdings beim X60 nicht möglich die CPU aufzurüsten, da sie fix mit dem Mainboard verlötet wurde. Jedoch kann man die verbaute CPU undervolten und dadurch noch einmal Strom sparen und die Akkulaufzeit erhöhen.
Optisches Laufwerk
Der Einsatz eines optischen Laufwerks ist im X60 nicht vorgesehen, sollte man eines benötigen, so kann es entweder über den USB-Anschluss genutzt werden oder man greift zur X60 Ultrabase, welche dann als Docking-Station fungiert. Hier kann ein optisches Laufwerk eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um ein Ultra-Bay Slim Laufwerk und zur Verfügung stehen wahlweise DVD-Rom, DVD/CDRW Combo oder der Multi-Norm DVD-Brenner.
Grafik
Das X60 gibt es in der Standardversion nur mit einem Display, dies ist ein 12,1“ XGA Display mit einer Auflösung von 1024×768 Pixeln. Für die Anzeige sorgt ein Intel GMA950 Chipsatz mit bis zu 128MB Grafikspeicher. Der Grafikchip kommt dabei ohne eigenen Grafikspeicher aus und bedient sich stattdessen am Arbeitsspeicher des Systems.
Arbeitsspeicher
Die X60 Geräte wurden werksseitig mit 512MB oder 1024MB DDR2 RAM bestückt und bieten die Möglichkeit auf 4GB ausgebaut zu werden. Wie jedoch auch im T60 besteht bei einer Bestückung mit 4GB eine Beschränkung auf nutzbare 3GB des Arbeitsspeichers auch mit einem 64bit Betriebssystem. Der genutzte NAPA-Chipsatz kann mehr nicht verwalten. Verbaut wird Speicher nach PC2-5300 Spezifikation.
Festplatte
Trotz der kompakten Dimensionen wurden vollwertige 2,5“ S-ATA Platten verbaut. Serienmäßig waren dies 40GB, 60GB, 80GB, 100GB oder sogar 120GB Varianten. Maximal möglich und auch schon erfolgreich getestet wurden 500GB S-ATA Festplatten.
Kommunikation
Die Geräte der X60 Baureihe sind ausgerüstet mit Gigabit LAN, WLAN und teilweise sogar Bluetooth, zusätzlich verfügen sie natürlich über einen Infrarot-Anschluss.
Sound
Als Soundchip fungiert der erprobte AD1981HD Audiochip nach AC97 Standard, der selbe Chip fand schon im T60 Verwendung.
Active Protection System
Im X60 fand natürlich auch das bewährte Active Protection System Verwendung. Abgerundet wird das ganze Paket noch vom Security Subsystem und dem integrierten Fingerabdruck-Scanner in vereinzelten Modellen.
Variationen
Das X60 gibt es außer in der Standardversion auch noch in einer X60s Variante, hier wurden die LowVoltage CPUs der CoreDuo und Core2Duo Serie verbaut. Zusätzlich gibt es eine hellere Displayvariante mit 12,1“ XGA Auflösung.
Als weitere Variation steht ein X60t zur Verfügung, dieses basiert auch auf den LV CPUs besitzt aber im Gegensatz zum X60s einen Touchscreen. Als zusätzliche Displayvariante steht hier noch ein 12,1“ SXGA Display zur Verfügung.
Treiber
Driver-Matrix für X60/X60s